Walkie Talkie Tests, Vergleiche und Informationen

Auf dieser Website finden Sie Walkie Talkie Tests, Vergleiche und Informationen, die Ihnen helfen das passende Funkgerät auszuwählen. Egal ob für Outdoor-Fans, anspruchsvolle Freizeitfunker oder für Kinder. Auch bei der Suche nach Sets, mit mehr als zwei Walkie Talkies, werden Sie hier fündig.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Walkie Talkie Testsieger 2016 im Vergleich
  2. Was ist ein Walkie Talkie?
  3. Worauf sollte man beim Kauf eines Walkie Talkie achten?
    1. Funkstandard
    2. Reichweite
    3. Qualität
    4. Stromversorgung
    5. Funktionen
    6. Eigenschaften
  4. Fragen und Antworten
Drei Walkie Talkies

Walkie Talkie Testsieger 2016 im Vergleich

Modell und Testergebnis

Motorola TLKR T80

Motorola TLKR T80

4,1 von 5 Sterne

Zum Test

DeTeWe Outdoor 8000

4,2 von 5 Sterne

Zum Test
Reichweite5 km5 km5 km2 km
Kanäle
Stromversorgung, LaufzeitNiMH-Akkus, 3 TageNiMH-Akkus, 4 TageNiMH-Akkus, 2 TageKein Akku
Größe (LxBxT), Gewicht17,1 x 5,7 x 4 cm bei 141 g15 x 5,5 x 3 cm bei 134 g17,3 x 5,7 x 4 cm bei 140 g13,4 x 5 x 2,9 cm bei 73 g
Pro/Kontra
  • + Funktionsumfang
  • + Verarbeitung
  • + Reichweite
  • – Akku-Technik
  • + Reichweite
  • + Akkulaufzeit
  • + Praktischer Koffer
  • – Akku-Technik
  • + Funktionsumfang
  • + Verarbeitung
  • + Reichweite
  • + Praktischer Koffer
  • – Akku-Technik
  • + Preis/Leistung
  • + Sehr günstig
  • + Ideal für Kinder
  • – Wenige Funktionen
  • – Reichweite
  • – Keine Akkus

Was ist ein Walkie Talkie?

Walkie Talkies sind sogenannte Handfunksprechgeräte, mit denen man über ein Funknetz kommunizieren kann. PMR-Funkgeräte dürfen in Deutschland eine maximale Sendeleistung von bis zu 500 mW haben. Damit sind bei Idealbedingungen Reichweiten von 5 km möglich. Da das öffentliche Funknetz für jedermann nutzbar ist, muss mit Störungen durch andere Frequenznutzer gerechnet werden. Auf dieser Website finden Sie einige Walkie Talkie Tests, in denen die Reichweite ein wichtiges Kriterium bei der Bewertung darstellt.

Für höhere Reichweiten ist das CB-Funknetz geeignet, mit welchem Reichweiten von 60 Kilometern und mehr, erreicht werden können. Allerdings werden dafür eher stationäre Funkgeräte, beispielsweise von Fernfahrern eingesetzt, die sich über die Verkehrssituationen erkundigen.

Bis zu den 80er Jahren wurden Funkgeräte häufig sogar in Pkws eingesetzt. Die schnelle Entwicklung der Mobiltelefone hat dazu geführt, dass Funkgeräte seit den 80er Jahren an Popularität verloren haben.


Wofür braucht man heutzutage ein Walkie Talkie?

Einige werden sich sicherlich fragen wofür man in der heutigen Zeit der Handys und Smartphones, noch ein Walkie Talkie braucht. Schauen wir uns dazu mal die Vor- und Nachteile im Vergleich an:

Vorteile

  • Netzunabhängig
  • Kostenfreie Kommunikation
  • Schnelligkeit der Kontaktaufnahme
  • Robust, Wetterfest

Nachteile

  • Eingeschränkte Reichweite
  • Eingeschränkte Funktionalität
Walkie Talkie auf der Baustelle

Aufgrund dieser Vor- und Nachteile ergeben sich einige Einsatzgebiete, die auch heutzutage von Walkie Talkies dominiert werden. Eingesetzt werden Sie zum Beispiel auf Baustellen, im Straßenverkehr, von Sicherheitsdiensten, oder bei unterschiedlichen Outdoor-Aktivitäten, wie Wandern oder Ski laufen. Auch als Spielzeug für Kinder sind Walkie Talkies sehr beliebt. Manche Modelle können sogar zur Babyüberwachung bzw. als Babyphone-Alternative benutzt werden.

Auf dieser Website finden Sie eine Auflistung von guten Walkie Talkie Sets für Kinder, Outdoor, Gruppen und mehr.

Polizist mit Walkie Talkie

Im Straßenverkehr werden auch heute gerne noch Walkie Talkies benutzt, zum Beispiel von Motorradfahrern. Funkgeräte können auch im Urlaub, am Strand oder sonst wo praktisch sein, denn das Funknetz ist nicht nur in Deutschland ausgebaut. Aufgrund dessen kann man, zum Teil, auf teuere Auslandsgespräche mit dem Handy verzichten.

Nicht zu vergessen sind natürlich die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), welche jedoch, ein nicht öffentliches Funknetz benutzen. Zu nennen sind hier Beispielsweise Polizei und Feuerwehr.


Worauf sollte man beim Kauf eines Walkie Talkie achten?

  1. Funkstandard:

    Es stehen verschiedene Funktechnologien zur Auswahl. Nennenswert, und ohne Lizenz für jedermann nutzbar, sind PMR-446, DMR-446 und CB-Funk. Frei verkäufliche Walkie Talkies in Deutschland arbeiten heutzutage fast alle mit PMR446-Technik, welche für die meisten Einsatzgebiete auch ausreichend ist. Der Frequenzbereich von PMR ist in 8 analoge Kanäle unterteilt. DMR-446 ist eine Weiterentwicklung des PMR-446 Funkstandards, mit bis zu 16 digitalen Funkkanälen. LPD und Freenet-Funk sind aufgrund ihrer geringen Sendeleistung nur für absolute Kurzstrecken geeignet.

    Zusätzlich zu den Kanälen verfügen gute PMR-Funkgeräte über Unterkanäle (Sub-Kanäle), womit eine Verbindung besser gegen Abhören gesichert ist, und die Chance verringert wird, Störgeräusche von fremden Funkern zu empfangen. Jedem Kanal sind mehrere Unterkanäle zugeordnet, woraus sich eine wesentlich höhere Anzahl an Kanälen ergibt. Die Gesprächspartner müssen beide den selben Kanal auswählen, um kommunizieren zu können. Unterschieden wird dabei CTCSS (Filter für minimale Störungen) oder DCS (digitaler Filter).

  2. Reichweite:

    Die erreichbare Reichweite ist Umgebungsabhängig. Bei einem PMR-Funkgerät sind in dicht besiedelten Gebieten häufig nicht mehr als 3 km, und in eher ländlichen Umgebungen Reichweiten von bis zu 5 km, bei akzeptabler Sprachqualität zu erwarten. Die Angaben der Hersteller, gerade bei Walkie Talkies des unteren Preissegments, sind in der Regel viel zu hoch.

    Walkie Talkie Reichweite

    Die maximale Reichweite eines Walkie Talkie hängt stark von der Umgebung ab. Unter optimalsten Bedingungen kann man bis zu 10 km überbrücken (z.B. von der Bergspitze ins Tal bei Sichtkontakt). Diese Umgebung ist jedoch für die meisten Anwender unrealistisch. In stark verbauten Gebieten, wie in Großstädten, kommt man (vor allem mit Funkgeräten des unteren Preissegments) oft nicht einmal einen Kilometer weit. In Wäldern liegt die Reichweite meist zwischen 2 und 3 km. Auf dem Land schafft man bis zu 5 km. Umso höher die Entfernung zwischen den Walkie Talkies ist, desto mehr Störgeräusche treten in der Regel auf, worunter die Sprachqualität leidet.

    Genauere Angaben zur erreichbaren Reichweite einzelner Funkgeräte, erhalten Sie in jedem Walkie Talkie Test.

  3. Qualität:

    „Billige“ Walkie Talkies haben, trotz teilweise robusten und hochwertigem Aussehen, meist eine geringere Reichweite und Sprachqualität. Geeignet sind diese Geräte bestenfalls als Spielzeug für Kinder, die im Haus oder der näheren Nachbarschaft damit spielen. Für anspruchsvolle Hobbyfunker oder den Outdoorbereich, sollte man sich schon nach einem höherwertigeren Walkie Talkie umschauen.

  4. Stromversorgung:

    Walkie Talkies können abhängig von Modell und Lieferumfang, entweder mit normalen Batterien oder integrierten Akkus versorgt werden. NiMH-Akkus (Nickel-Metall-Hydrid) sind nicht mehr zeitgemäß und sollten wenn möglich gemieden werden. Diese Akkus haben, im Gegensatz zu den neueren Li-Ionen-Akkus (Lithium-Ionen), eine enorme Ladezeit von bis zu 14 Stunden. Außerdem verfügen sie meist über eine schlechte, oder gar keine automatische Abschaltung beim Ladevorgang, was bedeutet, dass man darauf achten muss den Akku nicht zu überladen. Wenn der Akku überladen wird kann es passieren, dass er anfängt zu kochen und sogar platzt. In jedem Fall wird der Akku durch eine Überladung dauerhaft geschädigt (Memory-Effekt).

    In jedem Test wird die Laufzeit in Tagen angegeben. Ein Tag „normale Nutzung“ bedeutet bei uns 8 Stunden Standby, 1 Stunde Senden und 1 Stunde Empfangen.

  5. Funktionen:

    Ein Walkie Talkie kann neben dem normalen Kommunizieren über Tastendruck auch verschiedene Sonderfunktionen aufweisen:

    • (Automatischer) Energiesparmodus:

      Um eine längere Akkulebensdauer gewährleisten zu können, schaltet das Funkgerät in den Stromsparmodus, wenn eine bestimmte Zeit lang keine Übertragung stattgefunden hat. Das Walkie Talkie kann in diesem Modus Übertragungen empfangen.

    • Vibrationsalarm:

      Sobald eine Übertragung empfangen wird, vibriert das Walkie Talkie.

    • Kanalsuchlauf (Scan):

      Zum Auffinden von Funkverkehr. Dabei werden alle verfügbaren Kanäle in einer Endlosschleife nach aktiven Funksignalen durchsucht.

    • Kanalüberwachung (Monitor):

      Mithilfe der Kanalüberwachung ist es möglich, einen eingestellten Kanal auf Funksignale zu überwachen. Sobald auf dem überwachten Kanal eine Funkaktivität stattfindet, ist diese zu hören. Es gibt auch Geräte die mehr als einen Kanal überwachen können. Die Funktion wird dann als Zweikanal-Überwachung (Dual Channel Monitor) bezeichnet.

    • Raumüberwachung (Babyphone):

      Ermöglicht, dass das Walkie Talkie Sprache bzw. Geräusche erkennt (gemäß der eingestellten Empfindlichkeitsstufe) und zurück an das abhörende Funkgerät überträgt, ohne dass die Push-To-Talk-Taste gedrückt werden muss. Das überwachende Funkgerät kann in diesem Modus keine Übertragungen erhalten.

    • Freisprechfunktion (VOX):

      Ermöglicht das Freisprechen, ohne vorher die Push-To-Talk-Taste betätigen zu müssen. Dazu kann man verschiedene Empfindlichkeitsstufen einstellen (Je nach Lautstärke der Umgebung). Dadurch erkennt das Walkie Talkie wann jemand anfängt zu sprechen und schaltet den gewählten Kanal frei, ohne dass man eine Taste drücken muss.

      Theoretisch ist es durch die VOX-Funktion möglich eine Babyüberwachung einzurichten. Dabei muss allerdings überprüft werden, ob die Empfindlichkeitsstufen der Freisprechfunktion ausreichen, um durch die Geräusche des Kindes aktiviert zu werden.

    • (Automatische) Rauschsperre/Rauschunterdrückung:

      Herausfilterung von Hintergrundgeräuschen und Schweigen des Lautsprechers, wenn kein Signal empfangen wird.

  6. Eigenschaften:

    Je nach Zweck der Anschaffung sollte man sich überlegen, welche Eigenschaften das Walkie Talkie haben sollte.

    Wenn das Walkie Talkie nur innerhalb der eigenen vier Wände benutzt werden soll, kann man auf Spritzwasserschutz bzw. Wasserdichtigkeit verzichten. Für einen Einsatz im Freien bei Wind und Wetter ist diese Eigenschaft hingegen Pflicht. Worauf man auch achten sollte ist die Robustheit des Walkie Talkie Gehäuses. Vor allem im Outdoor-Bereich oder als Spielzeug für Kinder sollte man schauen, dass man ein stabiles Funkgerät auswählt.

    Walkie Talkie im Outdoor

    Es gelten folgende Schutzklassen für Wasser:

    • IPX0 kein Schutz
    • IPX1 Schutz gegen Tropfwasser
    • IPX2 Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist
    • IPX3 Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
    • IPX4 Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
    • IPX5 Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
    • IPX6 Schutz gegen starkes Strahlwasser
    • IPX7 Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
    • IPX8 Schutz gegen dauerndes Untertauchen
    • IPX9 Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung

Fragen und Antworten

Sind Walkie Talkies verschiedener Hersteller kompatibel?

Ja, solange die Geräte den selben Funkstandard (beispielsweise PMR) haben. Natürlich muss für eine erfolgreiche Verbindung der gleiche Kanal/Unterkanal eingestellt werden, weshalb die Anzahl der auswählbaren Funk-Kanäle gleich sein sollte.

Wie bedient man ein Walkie Talkie?

Um eine Verbindung zwischen Walkie Talkies herzustellen, muss man die Geräte auf den selben Kanal justieren. Anschließend kann man über das Drücken einer Taste („Push-To-Talk-Taste“) kommunizieren, solange der Gesprächspartner diese nicht gleichzeitig drückt.

Kann man die Reichweite beeinflussen?

Die Reichweite eines Walkie Talkie hängt stark von der Umgebung ab. Eine längere Antenne, ein Headset oder das Tragen an einer hohen Stelle des Körpers, können die Reichweite eines Walkie Talkie verbessern.